Cretima Celtica
 
 
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Imbolc - Ambivolcaia (K) 

Indoor-Kurzversion für viele Leute

 

 

Diese Version ist eine Ableitung meiner langen Version, konzipiert für die open rituals der Pagan Federation.

 

Besprechung

 

--        Erklärung des Ritus

-          Bestimmung des Mundschenks / der Schankmaid (jene/r sorgt immer für ein volles Trinkhorn)

-          Bestimmung von jemandem, der/die räuchert und das Feuer entzündet

-          Bestimmung von jemandem, der/die die Wasserschale hält und das Wasser weiht

-          Bestimmung von jemandem, der/die das Salz-Körnergemisch hält

-          Bestimmung zweier Personen, die den Mantel der Brigit halten

 

Herrichten des Nemeton

 

Altar :

-          Statue(n) der Brigit/Brigantia

-          Kerzen zur Beleuchtung

 

Darum herum passend verteilen:

-          Musikinstrumente (was immer man spielen kann/will)

-          Whisk(e)y als Opfer (für Ogmios und andere trinkfreudige Gottheiten)

-          Fackeln oder Kerzen

-          Feuerzeug oder Streichhölzer

-          das Trinkhorn

-          Met und Flaschenöffner

-          Ein Trinkgefäß mit Schafsmilch

-          eine Schüssel mit Süßigkeiten

-          Tröthorn

-          Schwert

-          Schlange oder ein Symbol dafür

-          Segensspruch auf einem Zettel

 

Folgendes soll groß auf dem Zettel stehen, damit es alle lesen können:

 

„Sage diesen Spruch auf:

 

Zu Beginn des Frühlings

kriecht die Schlange aus ihrem Loch,

ich werde die Schlange nicht stören,

und die Schlange wird mich nicht stören.

 

-          Trinke einen Schluck Schafsmilch

-          Nimm Dir eine Süßigkeit

-          Gehe zurück in die Reihe und nimm jemandem Arbeit ab"

 

Räucherschale und Räucherwerk für die/den Hüter/in der Räucherung.

Geweihtes Wasser und Weihwedel für den/die Hüter/in des Kessels.

Schale mit dem Salz-Gersten-Gemisch für den/die Hüter/in der Gerstenkörner.

Einen grünen Umhang für die Hüter/innen von Brigits Mantel.

 

Alle legen ihre Brigitkreuze und Weihegegenstände zum Altar.

 

 

Beginn

 

Ehrung der Ortsgeister

 

Einige Körner aus dem Gersten-Salz-Gemisch als Opfergabe für die Ortsgeister und die Naturwesen auf den Altar streuen.

 

Wir grüßen die Geister der Natur und die Genii Loci, die Geister dieses Ortes!

Durch unsere Opfergaben bitten wir Euch um Erlaubnis,

hier an Eurem Ort unsere Zeremonie abhalten zu dürfen.

Heil Euch, Geister des Ortes!

Heil Euch, Geister der Natur!

 

Ehrung des Ogmios

 

Whisky für Ogmios opfern.

 

Vater OGMIOS

Dunkler Herrscher der Türen, Wege, Tore;

Seelenführer, Wegführer.

Öffne die Toren zur Anderen Welt.

Leite uns durch diese heilige Zeremonie.

Ogmios, öffne die Tore!

 

Der Whisky kann dann die Runde machen.

 

 

Umgang

 

Alle umschreiten den Raum im Uhrzeigersinn. Unter Musik wird gechantet:

 

NEMETONA soll uns leiten,

wenn wir das NEMETON umschreiten,

die vier Grenzen zu umhegen,

diesem Ort und uns zum Segen.

 

SOSIN NEMETON SACRON ESTI!

(dieses Heiligtum ist geweiht!)

 

Signal für den Beginn

 

Das Horn erschallt für den Beginn

 

TRINOXTION  AMBIVOLCAIAS  SINDIU!

(Heute sind die drei Nächte von Imbolc)

 

Von jeder Speise der Reihe nach zu kosten,

das ist es, was man an Imbolc zu tun hat;

sich die Hände, die Füße und den Kopf zu waschen.

 

Wassersegnung

 

Man segnet das hl. Wasser (das 9 Haselnüsse beinhaltet):

 

Im Namen der Göttin von Feuer und Wasser und Dampf,

BORVOBOVENDOA,

im Namen der hoch verehrten BRIGANTIA,

weihen wir das heilige Wasser,

die Quelle in der Mitte der Welt.

 

SOSIN DUBRON SACRON ESTI!

(dieses Wasser sei heilig!)

Die Quelle der Inspiration enthülle uns unsterbliches Wissen.

 

Feuersegnung

 

Die Fackeln und Kerzen werden entzündet. Ebenso die Räucherkohle.

 

Im Namen der Göttin von Feuer und Wasser und Dampf,

BORVOBOUENDOA,

im Namen der hoch verehrten BRIGANTIA,

entzünden wir die heilige Glut

in der Mitte der Welt.

 

SOSIN  AIDUS  SACROS  ESTI --

(dieses Feuer ist heilig)

Mögen wir mit einem guten Feuer beten.

 

Sammlung

 

Alle konzentrieren sich auf die Mitte:

 

Bei  TALAMU, der Erde, auf der wir steh’n,

beim Meer um uns und den unterirdischen Seen,

beim hohen Himmel, unendlich weit,

sind wir fürs heilige Fest bereit.

 

Böses bannen

 

Man nimmt das Schwert und stellt sich vor, dass alle unerwünschten Geister und Energien verschwinden, und übelwollende Nachbarn fern bleiben. Mit dem Blick zum „Eingang des Nemeton“ (jener Bereich, der am ungeschütztesten ist), die Geister symbolisch mit dem Schwert vertreiben.

Laut:

 

Exu namantoi!

(Hinweg mit den Feinden!)

LATOBIOS vertreibe alles Böse und Unreine aus diesem NEMETON.

 

Alle lärmen. Schwert zum Eingang in die Erde stecken.

 

 

1. Teil - Hymnen

 

Hornweihe

 

Man öffnet den Met und gießt ihn ins Horn. Das Horn weihen:

 

Frieden im Himmel -- Himmel auf Erden

Erde unter Himmel -- Kraft uns allen.

Ein Becher ganz voll -- voll von Honig

und Met im Überfluss -- Sommer im Winter

Frieden im Himmel.

 

SEDOS  DO  NEMES - NEMOS  DO  DUMNU

DUMNON  UO  NEMES - NERTON  DO  PAPU

CARNUS  ROLANOS - LANIA  MELES

MEDU  LASEROS - SAMOS  IN  GIAMU

SEDOS  DO  NEMES

 

Ich weihe dieses Horn im Namen der MEDUNA,

zu Ehren der Gottheiten und zum Segen für uns.

 

Heil Dir, BORWOBOUENDOA, Anfang und Ende,

Urmutter, mächtige weiße Kuh,

Herrin der Mitte, Hüterin des Herdfeuers,

die alles zum Kochen bringt und zum Leben erweckt,

Dir gebührt der erste Schluck Met!

 

Umtrunk und Hymne

 

Während das Horn die Runde macht, wird leise musiziert und die Hymne rezitiert:

 

Heil BRIGANTIA, heil BRIGIT,

Tochter des großen Dagda,

Tochter von Dughaill, dem Braunen.

Du bist Schmiedin, Heilerin und Bardin,

von Dir kommen alle Künste,

Du hast alle Handwerke erfunden.

 

Dein ist der Trauergesang um Deinen verstorbenen RÚADÁN.

Dein ist die weiße Kuh mit den roten Ohren.

Dein sind die Ochsen Fea und Femen.

Mit Deinem grünen Mantel bringst Du Segen,

mit Deinem grünen Mantel bringst Du den Frühling.

Kildare, das Nemeton bei der Eiche,

wo Dein ewiges Feuer brennt,

ist Dein Wohnort.

 

Du bringst Segen für Frauen und Kinder.

Du schützt die Tiere und die Früchte der Bauern.

Du heilst die Kranken mit den Wassern Deiner Quellen.

Und jedes Haus, das Du berührst, wird nicht von Unheil heimgesucht.

 

Heil BRIGANTIA,

BRIGIT des grünen Mantels.

BRIGIT der Kreuze.

BRIGIT, Herrin über Feuer und Wasser.

Komm zur fröhlichen Feier,

segne uns und unsere Wohnungen

mit Deiner großen Macht!

 

Ankunft der Brigit

 

Die Hüter/innen von Brigits Mantel klopfen 3x an die Türe und rufen:

 

Kniet nieder!

Betet und öffnet Eure Augen!

Lasst die Göttin Brigit in Euer Herz!

 

Die Hüter/innen von Brigits Mantel klopfen 3x an die Türe und rufen:

 

Kniet nieder!

Betet und öffnet Eure Augen!

Lasst die Göttin Brigit in Euer Herz!

 

Die Hüter/innen von Brigits Mantel klopfen 3x an die Türe und rufen:

 

Kniet nieder!

Betet und öffnet Eure Augen!

Lasst die Göttin Brigit in Euer Herz!

 

Alle sinken auf die Knie, während jemand klar das folgende Gebet spricht:

 

Großes Brigit-Gebet

 

Schottisch-Gälisch                                                    Aussprache (Betonung immer 1. Silbe)

Brighid nighean Dùghaill Duinn
‘Ic Aoidh ‘ic Cuinn ‘ic
Criara ‘ic Caibre ‘ic Cais ‘ic
Carmaic ‘ic Cartaich ‘ic Cuinn

Briyd niyen Duail Dwinn

Ik wi ik Kwinn ik

Kriära ik Kabre ik Kash ik

Karamaik ik Kartaich ik Kwinn

Brighde nam brat,
Brighde na brig,
Brighde nan cleachd,
Brighde na frìth.

Bride nam brat

Bride na brig

Bride nan klachd

Bride na fri

Brighde nan gealachos,
Brighde na bìth,
Brighde nan gealaphos,
Brighde na nì.

Bride nan gialachos

Bride na bi

Bride nan gialafos

Bride na ni

Brighde bean chomainn,
Brighde na brig,
Brighde bean chobhair,
Brighde bean mhìn.

Bride ban chomainn

Bride na brig

Bride ban chovir

Bride ban vin

Gach latha agus gach oidhche
Nì mi Sloinntearachd na Brighd,

Gach laha agus gach yiche

Ni mi slyinntärachd na Brid,

Cha mharbhar mi
Cha ghuinear mi,
Cha charachar mi,
Cha ghonar mi,
Cha spaltar mi,
Cha spùillear mi,

Cha varavar mi

Cha winer mi

Cha charachar mi

Cha onar mi

Cha spaltar mi

Cha spullier mi

Cha saltrar mi,
Cha rùisgear mi,
Cha reubar mi, 

Cha saltrar mi

Cha rushgier mi

Cha rebar mi

Cha loisg grian mi,
Cha loisg teine mi,
Cha loisg ial mi,
Cha loisg gile mi.

Cha loshg griän mi

Cha loshg teine mi

Cha loshg iäl mi

Cha loshg gile mi

Cha bhàth uisge mi,
Cha bhàth sàla mi,
Cha bhàth lighe mi,
Cha bhàth burn mi.

Cha va wishge mi

Cha va sala mi

Cha va liye mi

Cha va burn mi

Cha laigh bruaill-brì orm,
Cha laigh suan-dubh orm,
Cha laigh druaill-drì orm,
Cha laigh luaths-luis orm.

Cha lai bruäll-bri oram

Cha lai suän-duv oram

Cha lai druäll-dri oram

Cha lai luas-lush oram

Tha mi for chomraig
Mo Brighde

Ta mi for chomraig

Mo Bride

 

Deutsche Übersetzung der Brigit-Hymne (H.C. Artmann aus der Carmina Gaidelica)

 

Brigit, Tochter Dughaill Duinn
ic aoidh ic airt ic cuin ic
criara ic cairbre ic cais ic
carmaic ic cartaich ic cuinn.

Brigit der Mäntel,

Brigit des Torfhaufens,
Brigit der geflochtenen Zöpfe,
Brigit der Weissagungen.

Brigit der weißen Füße,

Brigit der Stille,
Brigit der weißen Handflächen,
Brigit der Kühe.

Brigit, Gefährtin

Brigit des Torfhaufens,
Brigit, Hilfe der Frauen

Brigit, du milde Frau.

jeden Tag und jede Nacht,
in der ich [St.] Brigits Herkunft spreche:

Werde ich nicht getötet werden,
werde ich nicht verwundet werden,
werde ich nicht verkerkert werden,
werde ich nicht zerhauen werden,
werde ich nicht zerrissen werden,

Werde ich nicht beraubt werden,
werde ich nicht zertreten werden,
werde ich nicht entkleidet werden,
werde ich nicht zerspalten werden,
Nicht wird mich die Sonne verbrennen,
nicht wird mich das Feuer verbrennen,
nicht wird mich ein Strahl verbrennen,
nicht wird mich der Mond verbrennen.

Nicht wird mich das Wasser ertränken,
nicht wird mich der Sumpf ertränken,
nicht wird mich die Flut ertränken,
nicht wird mich der Fluss ertränken,

Nicht wird der Nachtmahr auf mir liegen,
nicht wird der Schwarzschlaf auf mir liegen,
nicht wird der Zauberschlaf auf mir liegen,
nicht wird das luath-luis? Auf mir liegen.

Ich bin unter dem Schutze meiner Brigit.

 

 

2. Teil - Reinigungszeremonie und große Segnungen

 

Gebet der Reinigung

 

Die Hüter/innen von Kessel, Räucherwerk und Gerstenkörnern beten:

 

Wir baden unsere Körper,

unsere Gedanken und unsere Seelen,

in den heiligen Wassern

der ursprünglichen Quellen -

in den heiligen Wassern der BRIGIT.

 

Wir reinigen unsere Hände, unsere Füße und unser Gesicht.

 

KARTA  BRITAN, KARTA  KIKKAN, KARTA  ANATION

(Reinige den Geist, reinige den Körper, reinige die Seele)

 

Süße in unseren Mund,

Weisheit in unsere Sprache,

die Liebe der Göttinnen und Götter

in unser Herz!

 

 

Brigits grüner Mantel

 

Die Hüter/innen von Brigits Mantel beten:

 

Sehet den grünen Schutzmantel,

den Mantel, der so groß ist, dass er ganz Kildare bedeckt.

Möge neunfacher Segen,

über Euch kommen,

von jetzt an ein ganzes Jahr lang!

 

Reinigung und Segen

 

Alle bilden zwei gleichlange Reihen vor dem Altar, sodass sich eine Straße bildet.

Vorne beim Altar stehen die Hüter/innen mit Brigits Mantel und halten diesen wie ein Tor gespannt.

Neben ihnen die Hüter/innen der Räucherung, des Kessels und der Gerstenkörner.

Ganz vorn beim Altar steht die/der Mundschenk und achtet darauf, dass immer genug Schafsmilch im Gefäß ist.

Alle anderen in der Reihe sollen wenn möglich ein Instrument spielen.

Die, die keines haben, klatschen.

 

Unter einem schönen Rhythmus, der durch die Trommeln und das Klatschen gehalten wird, chanten alle den Namen

 

Brigantia, Brigit, Brighde

 

(nach Belieben). Der Rhythmus und der Chant begleitet den gesamten Ritualteil.

 

Von hinten in der Reihe beginnend, gehen die Leute nun der Reihe nach wie durch ein Spalier durch die Menschenstraße zum Altar vor. Am Weg werden sie von den 3 Hüter/innen mit hl. Wasser besprenkt, mit Weihräuch bewedelt und mit Gerstenkörnern beworfen (zur Reinigung). Zum Schluss geht man durch Brigits Mantel hindurch, der von den zwei Leuten am Anfang der Reihe gehalten wird.

 

Beim Altar angekommen kniet man nieder und liest folgenden Spruch, der auf einem Zettel am Altar steht:

 

Zu Beginn des Frühlings

kriecht die Schlange aus ihrem Loch,

ich werde die Schlange nicht stören,

und die Schlange wird mich nicht stören.

 

Danach nimmt man einen Schluck Schafsmilch und nimmt sich eine Süßigkeit.

 

Danach geht man zurück in die Reihe, in der Nähe des Altars, und schaut, ob man jemanden ablösen kann (beim Räucherwerk, Kessel, Brigits Mantel, Gerstenkörner oder bei einem Musikinstrument -- oder die/den Mundschenk). Das soll gewährleisten, dass alle drankommen. Die Wechsel der Aufgaben und der Instrumente soll daher reibungslos ablaufen, sodass die Energie durch den Rhythmus und den Chant aufrecht erhalten bleibt.

 

Wenn alle dran waren, kann man, so es passt, noch etwas weiter tanzen und musizieren, solange es Freude macht.

 

Kraftgesang über die Kerzen und Kreuze

 

Alle sind um den Altar versammelt und halten ihre Hände über die Kreuze und Weihegegenstände. Zwei oder drei intonieren den Wechselgesang (u.U. wiederholen, bis die Energie stark spürbar ist):

 

Kraft des Feuers,

Kraft des Blitzes,

Kraft des Sieges in der Schlacht.

 

Kraft des Pferdes,

Kraft des Wildschweins,

Der Krieger Kraft.

 

Kraft des Sturmes,

Kraft des Mondes,

Der Sonne Kraft

 

Kraft der Quellen,

Kraft der Flüsse,

des harten Felsens Kraft.

 

Weisheit der Schlange,

Weisheit des Raben,

Des kühnen Adlers Weisheit.

 

Stimme des Schwanes,

Stimme wie Honig,

einer Göttin sternklare Stimme.

 

Güte des Meeres,

Güte des Landes,

Des Himmels Güte.

 

Jeder Tag sei uns fröhlich,

Und keiner traurig,

unser Leben heil und reich.

 

Allmächtige Liebe,

Langes Leben,

und eine sanfte Reise in die Anderswelt.

 

 

Abschluss

 

Schlussrunde

 

Das Methorn macht wieder die Runde. Der Reihe nach spricht nun jede/r laut einen selber gewählten Segenswunsch und/oder Dank.

 

Man nimmt das Methorn zur Hand und spricht Dank an die Gottheiten und die Anwesenden, Der letzte Schluck muss drinnenbleiben, dann:

 

Frieden im Himmel -- Himmel auf Erden

Erde unter Himmel -- Kraft uns allen.

Ein Becher ganz voll -- voll von Honig

und Met im Überfluss -- Sommer im Winter

Frieden im Himmel.

 

SEDOS  DO  NEMES - NEMOS  DO  DUMNU

DUMNON  UO  NEMES - NERTON  DO  PAPU

CARNUS  ROLANOS - LANIA  MELES

MEDU  LASEROS - SAMOS  IN  GIAMU

SEDOS  DO  NEMES

 

Heil Dir, BORWOBOENDOA, Anfang und Ende,

Urmutter, mächtige weiße Kuh,

Herrin der Mitte, Hüterin des Herdfeuers,

die alles zum Kochen bringt und zum Leben erweckt,

Dir gebührt der letzte Schluck Met!

 

Segen zum Ende

 

ISSOK  KANTI  RISSU  -  ISON  SON BISSI-ET

(Dies wird nach uns sein und vor uns)

LUGE  DESSUMI-IS, LUGE  DESSUMI-IS, LUGE DESSUMI-IS -- LUXE

(Durch den Eid tun wir dies)

RINKI TUSO GNASIODA

(Segen und Wohlstand für uns alle)

SUBUTA OLLOBO

(Gruß Euch allen)

 

Das Horn erschallt.

 

Der letzte Schluck Met, so wie alle übrigen Getränke, Gerstenkörner, etc. werden draußen geopfert.

 

- FINIT -